Halle-Neustadt 1964-2014 I

Geplant als Wohnstadt für die Arbeiter der benachbarten Chemiekombinate Buna und Leuna erfolgte die Grundsteinlegung für einen neuen Stadtteil von Halle (Saale) am 15. Juli 1964.

Im August 1965 zogen die ersten Mieterinnen und Mieter ein, im Mai 1967 wurde der Stadtteil zur eigenständigen Stadt Halle-Neustadt mit dem Beinamen „Sozialistische Stadt der Chemiearbeiter“ erklärt.
Unter der Planung und Leitung des Bauhaus-Architekten Richard Paulick und als Teil der Nachkriegsmoderne unter internationaler Beachtung wurde versucht, die Prinzipien des modernen Städtebaus als Stadt der Zukunft für den sozialistischen Menschen der DDR zu verwirklichen.
Geplant und gebaut wurden Wohnungen für 94000 Menschen, die hier bis zur Wende lebten.

Nach der Wende und der Vereinigung von Halle-Neustadt mit der Stadt Halle im Mai 1990 folgten mit dem Niedergang der benachbarten Industriestandorte ein Bevölkerungsrückgang auf ca. 40000 Einwohnerinnen und Einwohner, Leerstand, Sanierung und Rückbau. 50 Jahre nach dem Beginn zeigt sich ebenso das Ende einer Zukunft wie ein Ausblick auf neue Herausforderungen.


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